
Sep.
24
2026
Moneypennys bringen alles unter einen RISA Hut
13 Moneypennys durften einen aussergewöhnlichen Abend in der Welt der RISA Hüte verbringen und dabei erfahren, wie viel Geschichte, Handwerkskunst und Leidenschaft in einem einzigen Hut stecken.
Die Geschichte von RISA beginnt bereits 1919, als in Hägglingen im Freiamt eine kleine Hutmanufaktur gegründet wurde. In einer Region, die einst als Zentrum der Schweizer Strohhutindustrie galt, entwickelte sich das Unternehmen über Generationen hinweg zu einer der letzten verbliebenen Hutmanufakturen der Schweiz. Auch wirtschaftlich schwierige Zeiten konnten dem Familienunternehmen nichts anhaben. Im Gegenteil: Mit viel Innovationsgeist und einem starken Bekenntnis zum traditionellen Handwerk wurde RISA immer wieder neu erfunden – ob Dörrfrüchte, Regenmäntel oder Regenschütze für Autos, nichts war unmöglich für RISA – und so wird das Unternehmen heute von Familie Huber bereits in dritter Generation geführt. In der Manufaktur in Hägglingen entstehen bis heute jährlich Tausende von Hüten in sorgfältiger Schweizer Handarbeit, teilweise auf über 100 Jahre alten Maschinen.
Während der spannenden Führung lernten wir nicht nur die Geschichte des Unternehmens kennen, sondern auch die Geschichte des Hutes selbst. Einst gehörte ein Hut selbstverständlich zum Alltag und war Ausdruck von Stil, Beruf, gesellschaftlicher Stellung und Persönlichkeit. Noch heute fertigt RISA Hüte für unterschiedlichste Anlässe und Kundengruppen: vom klassischen Zylinder über Sechseläuten- und Fasnachtshüte bis hin zu Hüten für Jodlerinnen, Politiker, Jäger, Künstler, Bräutigame und sogar Mitglieder des Bundesrats.
Besonders eindrücklich war es, die einzelnen Arbeitsschritte vom Rohling bis zum fertigen Hut mitzuerleben. Mit Dampf, Druck, Fingerspitzengefühl und viel Erfahrung entstehen Unikate, die Tradition und Mode auf einzigartige Weise verbinden. Dabei wurde schnell klar: Ein Hut ist weit mehr als ein Accessoire. Er verleiht Charakter, unterstreicht die Persönlichkeit und erzählt stets auch ein Stück Geschichte.
Mit grosser Begeisterung wurden die unterschiedlichsten Modelle anprobiert, bewundert und fotografiert. Dabei wurde viel gelacht und gestaunt, denn kaum ein anderes Kleidungsstück vermag die Ausstrahlung eines Menschen so zu verändern wie ein Hut.
Den gelungenen Abend liessen wir schliesslich im Fabrikladen ausklingen. Zwischen eleganten Klassikern, modernen Kreationen und handgefertigten Einzelstücken wurde so manches Lieblingsmodell entdeckt und direkt mit nach Hause genommen.
Wahrlich ein Abend voller Schweizer Tradition, gelebter Handwerkskunst, spannender Geschichte und schöner Begegnungen, der den Moneypennys noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.
Danke Anna Wiman für die grossartigen Bilder des Abends!




































































































