
März
06
2019
Moneypenny bitte in OP 2!
Am 6. März lud die Privatklinik Bethanien – sie gehört mit ihrer erstklassigen medizinischen Betreuung und Versorgung zu den Besten der Schweiz – 40 Moneypennys für einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen ein. Zum ersten Mal durften Gäste die sterilen und «heiligen» OP Räume besichtigen – in gesundem Zustand, wohlgemerkt.
Um punkt 18.00 Uhr begrüsste uns Marco Gugolz, Regionaldirektor Zürich/St. Gallen, zu einer kurzen Präsentation, dazu wurden Getränke und ein paar Häppchen serviert. Im Anschluss wurden wir in fünf Gruppen eingeteilt. Denn die Privatklinik Bethanien führte uns nicht einfach so durch die Operationssäle. Wir mussten eine Art «Postenlauf» absolvieren und das möglichst schnell und möglichst präzise. Der Gewinnergruppe winkte ein kleiner Preis.
Nach der Gruppeneinteilung ging es zum Einkleiden, alle Moneypennys bekamen gelbe Mäntelchen, Schuhschützer und ein Häubchen. Dann gab es erste Infos zum Ablauf im OP. Wo kommt der Patient an, was erlebt er vor einer OP, wo werden die Gerätschaften gereinigt und sterilisiert, was sind die wichtigsten Punkte für Ärzte und die OP Belegschaft.
Und dann kamen die Moneypennys zum Einsatz! Es gab folgende Posten zu bewältigen:
- «Da Vinci» – hier durften wir an einem roboter-assistierterenden Chirurgiesystem, welches für minimalinvasive Eingriffe genutzt wird, eine «Operation» an einem Dummy vornehmen. Das heisst, wir mussten kleine Ringlein mit dem Greiffarm auf grössere Geschwülste legen.
- «Arthrex» – hier war handwerkliches Geschick gefragt, an einem Oberarmkunstnochen musste ein Platte befestigt werden, das heisst bohren und schrauben an einem Kunstknochen. Die schrauben mussten mit einer Greiffzange aus einer Box gefischt werden
- «Nähen» – an einer künstlichen Haut mussten wir eine schöne Naht nähen, es mussten die untersten Hautschichten zusammengenäht werden, so dass später kaum mehr was sichtbar ist.
- «Memory» – Zwei Tische mit den gleichen Instrumenten warteten auf uns – nur sind die Instrumente wirklich alle gleich? Es versteckten sich fünf Fehler – wir mussten sie finden
- «Hygiene/Tupfer» – etwas vom allerwichtigsten in einem Spital ist die Hygiene – hierfür gibt es sogar ein Regelwerk der WHO, der Weltgesundheistorganistion. Wir lernen wie man richtig die Hände desinfiziert und das Blaulicht in einer speziellen Box zeigte dann, wie gut jede Moneypenny sich desinfiziert hat. Zum krönenden Abschluss gab es noch ein Tupferweitwerfen.
Bei jeder Position wurde viel gelacht, experimentiert und vor allem auf spielerische Art und Weise auch gelernt.
Nach der «Arbeit» folgte das Vergnügen. Auf uns wartet ein köstlicher Apéro Riche im Barbereich der Privatklinik. Es wurde sogar eigens ein Dessert «Moneypenny surprise» für diesen Abend kreiert!
Natürlich wurde auch die Siegergruppe gebührend gefeiert und für alle Beteiligten gab es dann noch ein ganz spezielles Zertifikat und einen kleinen, feinen Goodie-Bag.
So endete ein spannender, humorvoller und genussvoller Abend in der Privatklinik Bethanien. Wir danken Elke Oehy, Marco Gugolz, dem Küchen- und Barteam sowie allen anderen Beteiligten des Abends sehr herzlich für diese schöne Erfahrung, an die wir noch lange denken werden.









































































































































