
Okt.
07
2014
Hinter den Kulissen des Opernhauses Zürich
Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen des Opernhauses Zürich durften am Dienstag 39 Moneypennys geniessen.
Zwei passionierte Führerinnen erklärten uns, wie das einst für Krakau geplante Haus von den beiden Wiener Architekten Fellner und Helmer in nur 16 Monaten Bauzeit erstellt wurde. Die beiden Architekten waren sozusagen Pioniere des „Fertighaus-Stils“ im 19. Jahrhundert. Ein weitgehend baugleiches Theater gibt es übrigens in Zagreb und Wiesbaden. Das Opernhaus feierte am 30. September 1891 seine grosse Einweihungspremiere mit Wagners Lohengrin, der bis heute noch gerne gespielt wird. Die Eröffnung kam keinen Tag zu spät, denn das vorgängige Opernhaus, das sogenannte Stadttheater brannte in der Neujahrsnacht von 1889/90 vollkommen aus.
Von der imposanten Eingangshalle ging es auf die grosse Bühne wo wir alles über das Licht, den jeweils wechselnden Bühnenboden, die Bühnenbilder und Requisiten erfuhren. Auch das Bühnenlager duften wir besichtigen. Hier sind uns die riesengrossen Transportlifte aufgefallen: einer war fast 3 Meter lang und der andere gute 8 Meter hoch!
Grosse Begeisterung weckte dann aber der Kostümfundus. Zigtausende Kleider, Schuhe, Hüte, Handschuhe usw. lagern in den unteren Stockwerken des Opernhauses. Ein riesiger begehbarer Kleiderschrank für alle Gelegenheiten sozusagen.
Nach den faszinierenden Eindrücken wurden wir im Bistro Belcanto mit diversen Flammkuchen und Getränken verwöhnt. Anschliessend durften wir in den heiligen Hallen des Zuschauerraums in vorderster Reihe Platz nehmen, um exklusiv der Probe von Anna Karenina beizuwohnen.
In 2 ½ Stunden schwebten die Primaballerinas über das Parkett, getragen von anmutigen Tänzern, das Orchester überzeugte durch ein vielseitiges, harmonisches Ensemble, es wurde korrigiert, probiert und wir konnten beobachten, wieviel Arbeit und Hingabe hinter einer solchen Darbietung steckt. Am 12. Oktober feiert Anna Karenina Premiere und die Moneypennys sind einstimmig der Meinung, dass sich ein Besuch lohnt!
…ob es aber im Zürcher Opernhaus auch ein Phantom gibt, welches seine grosse Liebe gefunden hat… das konnten wir leider nicht herausfinden…!










































